Pissaladière mit Zwiebeln, schwarzen Oliven und Sardellen

Spezialität aus Südfrankreich

Pissaladière

Zarte, langsam gegarte Zwiebeln, würzige Sardellen und schwarze Oliven auf knusprigem Teig: So schmeckt ein Stück Nizza.

Zutaten

Grundrezept für 1 Pissaladière

Teig

150 g Mehl Tipo 00
16,67 g Semola
116,67 g kaltes Wasser
1,67 g Hefe
3,33 g Salz

Belag

6–8 Zwiebeln
Sardellenfilets nach Geschmack
Schwarze Oliven
Etwas Olivenöl zum Anschwitzen

Variante: Statt des Hefeteigs lässt sich auch Mürbeteig oder Blätterteig verwenden. Solche herzhaften Kuchen sind schließlich auch eine wunderbare Möglichkeit zur Resteverwertung.

So geht’s

  1. Teig kneten: Mehl Tipo 00, Semola, kaltes Wasser und Hefe in der Knetmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Das Salz erst in der letzten Minute zugeben.
  2. Teigruhe: Den Teig dehnen und falten und etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur anspringen lassen.
  3. Kalte Gare: Den Teig 24 Stunden im Kühlschrank reifen lassen, nach Wunsch bis zu 48 Stunden.
  4. Vorbereiten: Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 1–2 Stunden temperieren lassen. Inzwischen die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden.
  5. Zwiebeln garen: Die Zwiebeln in etwas Olivenöl bei milder Hitze langsam anschwitzen, bis sie weich und höchstens ganz leicht gebräunt sind. Nicht kräftig anbraten.
  6. Teig ausrollen: Den Teig ausrollen, in eine passende leicht geölte Form legen und die weichen Zwiebeln gleichmäßig darauf verteilen.
  7. Belegen: Die Sardellenfilets nach Geschmack auf den Zwiebeln verteilen und mit schwarzen Oliven belegen.
  8. Backen: Im vorgeheizten Ofen bei etwa 220–240 °C backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist. Je nach Form, Teigdicke und Ofen etwa 15–25 Minuten einplanen.
  9. Servieren: Kurz abkühlen lassen und lauwarm oder bei Raumtemperatur genießen.
In einer Pfanne langsam weich geschmorte Zwiebeln

Geduld lohnt sich

Zwiebeln sanft anschwitzen

Die Zwiebeln sollen ganz weich und süßlich werden, aber möglichst hell bleiben. Deshalb in wenig Olivenöl bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam garen und immer wieder umrühren. Nur eine leichte Bräunung ist erwünscht.

Ausgerollter Teig in einer passenden Backform

Gut in Form

Den Teig in die Form legen

Anders als bei der frei geformten Pizza wird der Teig für die Pissaladière ausgerollt und in eine passende, leicht geölte Form gelegt. So lässt er sich gleichmäßig mit den weichen Zwiebeln belegen.

Mittelmeerküste an der Côte d’Azur bei Nizza

Ein Gruß von der Côte d’Azur

Ein Stück Nizza

Die Pissaladière stammt aus der Küche von Nizza an der französischen Mittelmeerküste. Ihr Name erinnert an „pissalat“, eine traditionelle würzige Fischzubereitung. Der herzhafte Zwiebelkuchen gehört bis heute zu den Klassikern der Region und schmeckt auch kalt ausgezeichnet.